Bilder an der Wand

Wir befinden uns im Zeitalter der Digitalfotografie. Ein Foto, das ist ein Bild auf dem iPhone. Bei Facebook, Instagram, Flickr. Es befindet sich mit tausenden anderen auf der Festplatte oder in der Cloud. Aber wie sieht es mit physischen Bildern aus? Wie viele eurer Fotos habt ihr tatsächlich an der Wand hängen?

Genau darum ging es mir vor einigen Wochen, ich wollte einige meiner Fotos von der Festplatte an die Wand bringen. Konkret: Das Wohnzimmer sollte mit einigen meiner Fotos gestaltet werden; ich wollte einige Bilder aufhängen.

Zuerst wurde ich von der Vielzahl der Möglichkeiten erschlagen. Wenige große oder viele kleine Bilder aufhängen? Im Rahmen, hinter Glas, in Acryl, auf Forex, als Fineartprint oder gar Leinwand? Ich brauchte also ein Konzept. Dabei fand ich diese beiden Links als Ideengeber ziemlich hilfreich: Artikel bei Fotografr, Artikel bei Deavita. Als mir dann ein paar Ideen im Kopf rumschwirrten, versuchte ich diese zu visualisieren. Also habe ich verschiedene Möglichkeiten auf dem Rechner zusammengebastelt.

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Im nächsten Schritt versuchte ich mir das Ganze tatsächlich im Raum vorzustellen. Dazu nahm ich ein paar Zettel, teilweise klebte ich sie zusammen, um einen Eindruck zu bekommen, wie groß oder klein so ein Bild tatsächlich ist. Ich finde, damit kann man sich durchaus verschätzen, daher fand ich das mit den Zetteln ganz praktisch.

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Nachdem das Konzept soweit klar war, begab ich mich auf die Suche nach Rahmen. Allein dafür gibt es einen Riesenauswahl und tausend Möglichkeiten. Ich entschied mich für schwarze Holzrahmen von Mira.

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Jetzt brauchte ich für die Rahmen noch Passepartouts. Sie fassen die Bilder ein, geben ihnen etwas Raum und lassen das Bild als solches nicht so flach erscheinen. Ich wollte keine farblichen Experimente, daher bestellte ich einen Weißton. Allerdings wollte ich einigermaßen dicke Passepartouts haben und so entschied ich mich für welche in Museumsqualität mit 2,6mm von Nielsen.

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Soweit so gut, jetzt fehlten noch die Bilder selbst. Diese online zu bestellen war fast der einfachste Teil des ganzen Projekts. Was für eine Freude als dann alles am Start war und ich die Bilder tatsächlich an die Wand bringen und betrachten konnte!

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Wie sind eure Erfahrungen damit? Habt ihr eigene Fotos an der Wand hängen? War das einfach oder habt ihr euch schwer getan? Oder wolltet ihr das schon immer machen und habt es nur aufgeschoben? Dann macht es jetzt. Just do it 🙂

Dazu verlose ich einen 20 Euro Gutschein von Fotoparadies! Dort gibt es viele Varianten zur Auswahl um eure Bilder von der Festplatte an die Wand zu bringen.

Schreibt bis zum 12.07. einen Kommentar unter diesen Artikel, egal ob kurz oder lang. Am 12. verlose ich dann den Fotoparadies-Gutschein unter allen Kommentaren und gebe den Gewinner im nächsten Artikel bekannt.

Auf geht’s!

05.07.2015

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8 comments

  • Jan Huisink 05.07.2015   Reply →

    Wir haben bei uns im Wohnzimmer 4 Klapprahmen in DIN A2-Größe quer an der Wand. Dort haben wir auf Leinwand gedruckte Fotos hängen. Dabei haben wir bewusst keine Folie/Glas davor, da dieses zu sehr spiegelte. Selbst mattes Papier ohne Folie war kaum noch zu erkennen, mit der Stoffvariante gibt es dieses Problem nicht mehr.

    Für den Flur stehen hier noch 2 DIN A0-Klapprahmen die mal irgendwann angebracht werden müssten und einen A2-Rahmen haben wir auch noch, mal schauen wo der hinkommt.

    Die Auswahl der Bilder ist für uns meist am schwierigsten, aber durch die Klapprahmen kann man diese auch schnell wechseln.

    Wenn da nicht ein Stromproblem wäre würde ich mir sogar überlegen mal Rahmen mit Hintergrundbeleuchtung auszuprobieren, aber an den Stellen wo so etwas passen würde liegt natürlich kein Strom…

    • Martin 07.07.2015   Reply →

      Hallo Jan,
      ja, Leinwand spiegelt gar nicht, das stimmt wohl.
      Ich hatte bei meinen Bildern auch schon überlegt, ob ich das Glas weglasse. Aber es hält sich in Grenzen mit den Spiegelungen; vielleicht liegt das auch an der Beleuchtung.
      Viele Grüße,
      Martin

  • Andre 06.07.2015   Reply →

    Ein paar der Bilder kenne ich 🙂
    Auf einer repäsentativen Wand bin ich eher für 1 großes Bild, dass dann evt. 2 oder 3 mal im Jahr ausgewechselt wird. Man kann dann zwar keine Vielfalt zeigen, aber man ichs ja daheim keine Galerie. Für dne Galerie-Ansatz, den Du mit Deiner Wand ja verfolgst, ist das echt eine gute Herangehensweise. Schöner Tip!
    Auch ich bevorzuge den Druck hinter Glas. Nachteil ist aber, dass dunklerer Bilder aufgrund der Spiegelung nicht so gut dargestellt werden. Aufgrund einer Aktion habe ich mir jetzt mal 2 Bilder auf Leinwand bestellt. Ich bin gespannt, wie die sind.

  • Matthias 06.07.2015   Reply →

    Sehr cool, gleich mal einen Plan für die Verteilung der Bilder zu machen.
    Wie oft hast du vor die Bilder in den Ramen zu tauschen?

    • Martin 07.07.2015   Reply →

      Gute Frage… ich habe vor, die Bilder öfter zu tauschen, vielleicht einmal im Jahr. Aber so wie ich mich kenne, werden wohl eher wieder 2-3 Jahre draus 😉

  • Lars 06.07.2015   Reply →

    Super interessantes Thema, danke für die Infos! Hätte auch nichts dagegen, wenn du ein wenig mehr ins Detail gehst, also z.B. mit welcher Software du die Möglichkeiten durchgespielt hast, welche Möglichkeiten du in Betracht gezogen und warum du dich für die gewählte entschieden hast, warum nur Schwarz-weiß-Bilder (komischerweise sind bei den meisten Beispielen für Aufhängungen im Internet S/W-Bilder zu sehen), ein komplettes Bild der fertigen Wand hätte ich gern gesehen, und auch gern gewusst, ob du mit den Rahmen und Passepartouts zufrieden warst; etc.

    • Martin 07.07.2015   Reply →

      Nun, ich habe keine spezielle Software genommen. In der Tat habe ich die Skizze mit Powerpoint zusammengebastelt 😉
      Mit den Rahmen bin ich einigermaßen zufrieden; sie sind mit so Metalllaschen zu öffnen und schließen, was nicht ganz ideal ist. Dafür waren sie aber recht güstig, sonst hätte ich locker das Doppelte gezahlt. Und der Holz-Look ist schön.
      Mit den Passepartouts bin ich sehr zufrieden und bin froh, dass ich den leichten Aufpreis für die größere Dicke gezahlt habe.
      Die SW-Bilder passen IMHO gut zu der farbigen Wand.

      • Lars 10.07.2015   Reply →

        danke :o) Werde mich dann auch bald mal aufrappeln… Für mich ist ein Foto auch erst fertig, wenn es entwickelt ist und an der Wand hängt (oder im Fotobuch)

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