Lowepro Flipside Sport 20L AW

Mal wieder auf der Suche nach einem Fotorucksack bin ich dieses Mal beim Flipside Sport 20L gelandet. Insgesamt ein praktischer und gelungener Rucksack, der für Foto-Tagestouren sehr gut geeignet ist.

Lowepro hat die Flipside Serie ja schon länger im Angebot. Der Name bezieht sich auf das Prinzip, dass das große Fotofach nicht nach außen sondern zum Rücken hin öffnet. Das hat zwei Vorteile: in der Stadt braucht man sich keine Sorgen machen, dass jemand den Rucksack heimlich öffnet, während man ihn auf den Rücken hat – und in der Natur, wenn man den Rucksack zum Objektivwechseln auf den Boden legt, liegt er mit der Außenseite im Dreck und der Rückenbereich und die Gurte bleiben sauber. Es ist also eine sinnvolle Konstruktion.

Vor nicht allzu langer Zeit brachte Lowepro dann die ersten Flipside Sport Modelle. Diese waren recht leicht und luftig konstruiert und außerdem gab es sogar Farben und nicht das Einheitsschwarz. Über den Flipside Sport 15L habe ich ja einen Artikel geschrieben; insgesamt war er mir zu klein. Daher war ich sehr erfreut, dass Lowepro nun mit dem Flipside Sport 20L ein größeres Modell auf den Markt gebracht hat.

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Auch hier hat der Rucksack die typischen Eigenschaften der Lowepro Sport Serie: ein moderner robuster Stoff, eine leichte Konstruktion, Schultergurte gelocht, Polsterung nicht allzu dick und einige Ösen um zusätzliche Ausrüstung zu befestigen. Der Flipside Sport 20L ist 46x30x24cm groß und 1,6kg schwer. Erfreulicherweise verfügt er auch über Hüftgurte, womit sich das Gewicht beim Wandern besser verteilt. Diese haben sogar jeweils eine kleine Tasche, wo man z.B. ein Smartphone gut unterbringen kann.

Ein weiterer Punkt ist, dass es nun an der Vorderseite vom Rucksack gleich drei Fächer gibt. Das war ein wesentlicher Kritikpunkt beim 15L Modell, das so etwas gar nicht hatte. Hier kann man nun beim 20L Modell diverses Zubehör unterbringen, auch für ein iPad ist gesorgt. Die drei Fächer an der Vorderseite sind ein großer Vorteil.

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Die beiden seitlichen Fächer sind genau so wie beim 15L Modell, hier gab es nichts zu verbessern. Auf der einen Seite ist die Stativhalterung, auf der anderen Seite ein Getränkefach. Alles bestens soweit. An der Unterseite befindet sich dann noch das AW Regencover, dass man über den Rucksack ziehen kann. Das funktioniert auch problemlos.

Das Hauptfach öffnet also an der Rückenseite und gibt das große Fotofach frei. Das Fach ist mit den Kletteinteilern in drei Spalten aufgeteilt, sodass eine DSLR und einige Objektive untergebracht werden können. Allerdings ist es insgesamt für ein 3-Spalten-Layout mit normalgroßen Objektiven etwas zu schmal. Vermutlich deshalb zeigt Lowepro den Rucksack auf vielen Abbildungen im 2-Spalten-Layout, mit den Einteilern auf einer Seite entfernt und ein großem Teleobjektiv verstaut. Meine Konfiguration (sozusagen ein 2,5-Spalten-Layout) sieht so aus:

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Fazit: Als Rucksack für Fotowanderungen sind ich den Flipside Sport 20L sehr gut. Ich mag die Aufteilung mit Stativhalterung an der einen und Getränkefach an der anderen Seite. Ich mag das große zum Rücken hin öffnende Fotofach, auch wenn es aufgrund der fehlende Breite nicht superviele Objektive unterbringt. Und ich mag die drei sonstigen Fächer an der Vorderseite, die diversen Kleinkram von der Sonnenbrille bis zum iPad aufnehmen. Außerdem ist der Hüftgurt praktisch und entlastet den Rücken, wenn man die ganze Ausrüstung einige Stunden durch die Landschaft trägt.

22.12.2013

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4 comments

  • Christian 24.03.2015   Reply →

    Hallo Martin,

    vielen Dank für den Hinweis mit dem Rucksack.

    Sieht auf deinen Fotos schon mal so aus als würde ich auch fündig werden.

    Viele Grüße
    Christian

  • Christian 22.04.2015   Reply →

    Danke nochmal für den Hinweis. Bin jetzt auch stolzer Besitzer dieses Modells.

    Nächste Woche geht’s damit nach Irland. Mal gucken, was er so in der Praxis taugt!

    Viele Grüße
    Christian

    • Martin 23.04.2015   Reply →

      Hallo Christian,
      freut mich. Dann mal viel Spaß mit dem Rucksack und einen tollen Trip nach Irland!
      Gruß, Martin